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Timo Ulbrich folgt Klaus Rausch an die Spitze

 
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Nervenkitzel am Meisterstein

Lüner Reservisten unterstützten Übung Meisterstein

 

 

Mehrere Lüner Reservisten nahmen nicht nur an der Übung "Meistersein 2016" im Steinbruch Winterberg / Siedlinghausen teil, sondern stellten sich auch als Funktionspersonal, Ausbilder und Organisatoren zur Verfügung.

 

Auch Mitglieder des "Technischen Hilfswerk" der Ortsgruppe Lünen konnten hier Ihre Fitness beweisen.

 

Nachfolgend der Artikel in der .loyal vom November 2016 und der Internet-Presseartikel des VdRBw vom 24.09.2016

 

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Nervenkitzel am Meisterstein

 

Ausbildungs-Biwak in Winterberg überrascht mit außergewöhnlicher Vielfalt

Winterberg/Siedlinghausen.
 Klettern, Abseilen, Tauchen und vieles mehr – das Ganze, eingebettet in eine herrliche Idylle, bot das Ausbildungs-Biwak „Meisterstein 2016“ für Reservisten, Förderer und aktive Soldaten. Die dreitägige  Verbandsveranstaltung der Bezirksgruppe Arnsberg, die vom 9. bis 11. September stattfand, war bundesweit ausgeschrieben.
 
„Ohne breite Unterstützung und lange Vorplanung ist solch eine Veranstaltung gar nicht umzusetzen“, sagte der Bezirksvorsitzende, Hauptfeldwebel der Reserve Klaus Rausch. Gut ein Jahr haben die Reservisten geplant, Anfragen gestellt und das fordernde Wochenende organisiert: Sowohl die individuellen Grundfertigkeiten (IGF), wie die körperliche Leistungsfähigkeit (KLF) sollten die Teilnehmer unter Beweis stellen und zwar in einem Rahmen der Spaß machte.
 
Um die militärische Fahrzeugkunde der Teilnehmer zu vertiefen, stellte das Bataillon für Elektronische Kampfführung 932 aus Frankenberg/Eder einen Transportpanzer FUCHS mit eingebautem Störsender „Jammer“ aus.

Nervenkitzel pur

Das Nato-Übungsgelände, ein ehemaliger Steinbruch in Siedlinghausen, bietet auch hervorragende Möglichkeiten zum Klettern. Die Gebirgsjäger aus Mittenwald stellten dazu bereitwillig ihre Ausrüstung zur Verfügung.  Eine senkrechte Bergwand von rund 40 Metern Höhe stellte eine echte Mischung aus sportlicher Herausforderung und Nervenkitzel dar. „Wenn man hinaufschaut, ist die Wand 40 Meter hoch. Schaut man herab, so sind das gefühlte 80 Meter“, sagt der Leitende Klaus Rausch lächelnd. Aber auch die „alltäglichen“ Herausforderungen, wie die ABC- oder die Sanitäts-Ausbildung, werden hier intensiv vermittelt.
 
Neben dem Landeskommando NRW erhielten die Reservisten weitere Unterstützung vom Versorgungs-Bataillon 7 aus Unna, der Sanitäts-Staffel 1 aus Augustdorf/Ahlen , aber auch vom Technischen Hilfswerk aus Hesborn. Ein besonderes Schmankerl war das Angebot zu einem Schnuppertauchgang im Steinbruchsee durch die Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG) Tauchen aus Steinfurt.  
 
Den gemütliche Ausklang bei einem Höhlenbiwak hatten sich die Teilnehmer, ob Mann oder Frau und gleich welchen Alters, absolut verdient. „Dieses Wochenende war kein Abenteuerurlaub, sondern eine ernst zu nehmende Veranstaltung“, sagte Rausch mit Blick auf den Gesamtablauf: Alle 80 Teilnehmer wurden am Freitag über 4,5 Stunden intensiv eingewiesen bevor sie am Samstag im Steinbruch in die Felswände durften.

Letzte Kräfte mobilisiert

Hier hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, an einem Tag die geforderten Reservistenleistungen offiziell abzulegen. Der Basic-Fitness-Test, das Kleiderschwimmen und ein sechs Kilometer langer Leistungsmarsch mit Gepäck, ein Auftrag, den der Reservistenverband von der Bundeswehr übernommen hat, forderten den Teilnehmern  am Sonntag die letzten Reserven ab.
 
Die Planungen für den „Meisterstein 2017“ vom 1. bis 3. September laufen bereits wieder an.

 

 

Text: Peter Körtling, Dirk Frase, Axel Metzen und Udo Berg
alle Fotos: Bezirksgruppe Arnsberg